Social Media für Unternehmen
06 Dez
Autor: admin - Kategorie: Marketing
„Jetzt haben wir uns dort angemeldet, aber keinen interessiert’s! Warum werden unsere Kunden keine Fans?“
So oder ähnlich haben Sie es vielleicht auch schon von dem einen oder anderen Geschäftsfreund gehört. Die Rede ist wieder einmal von Social Media – einem Trend, der längst Einzug in die Geschäftswelt gehalten und dort so manch frustrierende Erfahrung für den einen oder anderen Netzwerker mit sich gebracht hat. Aller Anfang ist schwer, sagt man im Volksmund. In diesem Fall war der vermeintliche Startschuss für die Social Media-Aktivitäten kinderleicht. Einen Facebook- oder Twitteraccount zu eröffnen, dauert keine zwei Minuten. Aber woher nehme ich die Fans? Der Versuch, eine stabile Gemeinde treuer Anhänger und Befürworter seines Unternehmens im Internet aufzubauen, ist schwieriger, als es zunächst scheint. Dennoch sollte sich jeder Unternehmer mit dem Thema Social Media zumindest einmal auseinandergesetzt haben. Neben Kanälen wie Facebook und Twitter gibt es weitere zahlreiche Möglichkeiten, wie man seine Online Reputation aktiv beeinflussen und steuern kann.
Soziale Netzwerke: Zu den sozialen Netzwerken zählen neben dem weltweit verbreiteten Facebook, auch Google Plus, LinkedIn sowie deutsche Portale wie Xing oder StudiVZ /MeinVZ usw.
Microblogging-Dienste: Unter Microblogging versteht man das Versenden von kurzen Nachrichten, die oft mit einem Link versehen sind, der auf einen Artikel mit detaillierteren Informationen verweist. Bekanntestes Beispiel ist hier Twitter.
Fotoplattformen: Fotoportale dienen, wie der Name bereits sagt, dem Speichern und dem Austausch von Fotos.
Videoportale: Wer bewegt sich im Netz und hat noch nie ein Youtube-Video gesehen? Neben dem Marktführer gibt es allerdings noch weitere Anbieter von Video-Streaming-Plattformen.
Diskussionsforen: Foren, in denen die Mitglieder zu allen möglichen Themen diskutieren, gibt es schon seit Jahrzehnten. Auch hier äußern sich Kunden eines Unternehmens zu ihren Erfahrungen mit erworbenen Produkten.
Bewertungsportale: Noch deutlicher erfahren Unternehmen auf Bewertungsportalen, wie ihre Produkte den Kunden gefallen. Oft wird schnell deutlich, welche positiven Bewertungen authentisch sind und welche von Unternehmen in Auftrag gegeben wurden, um Ihre Reputation zu verbessern.
Die vermehrte Social Media-Nutzung von Unternehmen entspricht auch dem IT-Trend Cloud Computing. Der Austausch von Daten über das Netz nimmt immer weiter zu. Manche Unternehmenssoftware setzt bewusst auf Elemente aus dem Social Media-Bereich, z.B. die Timeline in der Scopevisio Online Unternehmenssoftware, die verschiedene Ereignisse innerhalb eines Systems chronologisch oder nach relevanten Meldungen gefiltert, anzeigen kann. Manche Business Software Modelle setzen sogar komplett auf die Nachbildung sozialer Netzwerke, wie z.B. das Startup swabr oder Chatter, die Lösung von Salesforce.
Dieser kleine Ausschnitt aus der Welt der Social Media verdeutlicht, wie vielfältig die Möglichkeiten im Netz sind und wie wichtig es ist, sich mit dem Thema gründlich auseinanderzusetzen. Wer lediglich einen Facebook- oder Twitteraccount eröffnet und seine Werbebotschaften in die Welt hinausposaunt, muss sich nicht wundern, wenn er schon bald kritische Stimmen hört oder sogar von der Diskussion über das eigene Produkt ausgeschlossen bleibt.
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