Immobilien Franchise
29 Jun
Autor: admin - Kategorie: Franchise, Franchising, Immobilien Franchise
Das Franchising ist eine Organisation der Unternehmensgründung, bei der der Neuunternehmer keine neue Marke schaffen muss, denn er kann ein gegenwärtiges Warenzeichen oder ein Warenzeichen übernehmen. Der Franchisegeber stellt dabei die jeweilige Marke zur Verfügung, die vom Franchisenehmer gegen [ein Entgelt ]genutzt werden kann. Was bei Fressnapf klappt, wird nun auch auf das Immobilien Franchise angewandt. Der Franchisegeber hat beim Immobilien Franchise entweder ein verfügbares Fertighaus-Konzept oder ist seit einigen Jahren im Verkauf von Immobilien tätig und billigt dem Franchisenehmer, dieses Konzept zu übernehmen oder in ein Maklerkonzept eingeschlossen zu werden. Der Franchisenehmer ist dabei selbstständig tätig und kann die jeweiligen Produkte frei heraus verkaufen. Der hierbei erzielte Gewinn gehört dem Unternehmer, nur ein minimaler Betrag muss beim Immobilien Franchise an den Franchisegeber überwiesen werden. Die Höhe dieser Gebühr ist abhängig von den Verträgen für das Immobilien Franchise, die ungebunden verhandelbar und damit variabel sind. Durch das Immobilien Franchise wird es Jungunternehmern erleichtert, in einen bestehenden Markt einzusteigen, denn auch das notwendige Anfangskapital ist unbedeutend. Oft werden allein zwischen 10.000 - 50.000 Euro benötigt, die mit Vertragsabschluss an den Franchisegeber bezahlt werden müssen. Der Unternehmer kann beim Immobilien Franchise ein bereits gegenwärtiges und seit einiger Zeit erprobtes Geschäftskonzept ausnutzen und an diesem Erfolg sogar partizipieren. So ist es z. B. möglich, als Teil eines großen, deutschlandweit tätigen Immobilienvermittler zu arbeiten oder ein tolles Fertighaus zu vertreiben. Wichtig ist in diesem Fall unternehmerisches Denken und die Faszination an der Vermittlung und am Verkauf von Immobilien. Der Franchisegeber hingegen kann beim Immobilien Franchise ein üppiges und oft teures Filialnetz sparen und so seine Marke mit einem allein geringen Kapitaleinsatz weiter verbreiten. Also wird das Immobilien Franchise immer häufiger angeboten und von Jungunternehmern genutzt. Nachteilig ist allerdings, dass beim Immobilien Franchise das unternehmerische Handeln durch die Vorgaben des Franchisegebers fühlbar eingeschränkt ist, und dies, obwohl das gesamte unternehmerische Risiko zu tragen ist.
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